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ABBA The Show

 
ABBA - The Show

  

Die größte ABBA-Show aller Zeiten mit Musikern der original ABBA Band von damals.
Die Tournee 2010 - nach USA, Großbritannien und Schweden - jetzt endlich auch in Deutschland (z.B. Bamberg, Nürnberg, Zwickau, Leipzig, Erfurt, München u.a. Städten - Ticket-Suche und die besten Plätze rechtzeitig sichern). 

In Bamberg konnten sich die Besucher am 20. Januar 2010 von der hohen Qualität der abwechslungsreichen Show überzeugen. Das einmalige Zusammenspiel der beteiligten Künstler spiegelte eine ungewöhnliche Perspektive der ABBA Songs wieder. So konnten nicht nur die vier Cover-ABBAs, sondern auch die anderen Musiker während des Abends ihre Stärken zeigen. Im Gegensatz zu anderen ABBA Shows war das Publikum natürlich auch auf Ulf Andersson und Janne Schaffer gespannt, die damals mit den original ABBA spielten. Nicht umsonst gehören sie zu den besten schwedischen Musikern und begeisterten mit ihrer internationalen Erfahrung die Besucher mit Saxophon und Gitarre. Ein besonderes Highlight war das National Symphony Orchestra of London, das unter der Leitung von Matthew Freemann die bekannten ABBA Lieder im grandiosen Orchester-Klang wiedergab. Die Performance war keinesfalls steif, sondern alle Künstler wirkten locker und man sah ihnen den Spaß an, die Ohrwürmer auf eine nicht alltägliche Weise spielen zu dürfen. Mit wechselnder Lightshow brachte die große LED-Rückwand mit passenden Einspielern eine geniale optische Untermalung des Konzertes. So sorgten die beiden Frontfrauen mit ihren großartigen Stimmen, zusammen mit den ABBA-Musikern und dem Orchester, für ein unverwechselbares Erlebnis, das die Ära der Poplegende ABBA noch einmal beeindruckend Revue passieren ließ. Ob gefühlvolle Lieder oder Disko-Sound, alle Mitwirkenden demonstrierten die Bandbreite ihres Könnens und ließen das Publikum an den Hits der Schweden perfekt partizipieren. Bilder von diesem Auftritt sind in der Foto-Galerie.
 
35 Jahre ist es her, dass ABBA mit ihrem Song Waterloo den Sieg des Eurovision Song Contests in ihr Heimatland Schweden gebracht haben.
Aber auch nach 35 Jahren sind nicht nur die Hits der Kultband allgegenwärtig. Das Musical Mamma Mia, das in verschiedenen deutschen Städten wie Hamburg, Stuttgart und Berlin gespielt wurde, besuchten über vier Millionen Zuschauer. Der Film Mamma Mia, der 2008 mit Meryl Streep in der Hauptrolle in den Kinos lief, lockte in Deutschland 3,2 Millionen Besucher in die Kinosäle.

Keine andere Band hat einen ähnlichen Status erreicht wie ABBA, die trotz ihrer Trennung zu einem Mythos geworden sind. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die vier ehemaligen Mitglieder der Band ein Comeback ausschließen. Wozu? Die Popularität des Quartetts ist auch so ungebrochen!

 

Kinofilm, Musical, CDs – alles was das Herz begehrt. Alles? Fast alles!
Was den richtigen Fans fehlt, ist das Live-Erlebnis!

Und deshalb gibt es ABBA THE SHOW – die weltweit größte und aufwändigste Live-Produktion zur Geschichte der erfolgreichsten Popgruppe seit den Beatles. Die Show erzählt die musikalische Erfolgsgeschichte der schwedischen Band anhand vieler ABBA-Klassiker wie Dancing Queen, Waterloo, Mamma Mia oder Fernando – man könnte die Aufzählung noch endlos fortführen. Bei ABBA THE SHOW treffen Mitglieder der originalen ABBA-Band auf die schwedische Gruppe Waterloo und das National Symphony Orchestra of London.

Ihr Anspruch ist kein geringer als so nah wie nur möglich an die Vorbilder heranzukommen. Und das gelingt den Künstlern nicht nur durch den klassischen Sound und die originalgetreuen Kostüme, sondern vor allem durch die große stimmliche und optische Ähnlichkeit der beiden Frontfrauen Katja Nord und Camilla Hedrén mit Ihren Vorbildern Agnetha und Anni-Frid. Für ihre authentische Darbietung wurde Waterloo vom offiziellen ABBA-Fanclub als beste ABBA Cover Band ausgezeichnet: „Die besten ABBA seit ABBA!“


ABBA The Show
Das Zusammenspiel der Live-Band und des renommierten National Symphony Orchestra of London macht diese Show zu einem bombastischen musikalischen Erlebnis. „Eine über zweistündige opulente optische Orgie und eine akustische Wundertüte voll tönender Leckerli - mehr geht nicht rein in den Zuhörerkopf, und fast kaum wieder raus“ schrieb die Rheinische Post und die dpa spricht von der „perfekten Illusion“. Eine gigantische Lichtshow, ein perfekter Sound und riesige LED-Wände machen den Eindruck vollkommen.

 

Seit der Premiere in der Royal Albert Hall 2007 feiert ABBA THE SHOW immer neue Triumphe. In Deutschland haben bereits weit über 150.000 Besucher ABBA THE SHOW besucht und diese grandiose Live-Show gefeiert. Aufgrund der großen Nachfrage wird ABBA THE SHOW auch 2010 wieder in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz zu erleben sein. Wer ABBA liebt, der muss das sehen!  

 


Fotos und Poster können kostenlos auf unserer "Medienseite" bestellt werden.

 

 

Mehr Konzerte und Shows mit ABBA - Cover Bands finden Sie über unsere Ticket-Suche. Natürlich können Sie auch die besten Plätze für alle anderen Veranstaltungen hier direkt aussuchen und bestellen.



ABBA THE SHOW - Biografien


Katja Nord & Camilla Hedrén


Es wäre übertrieben zu sagen, dass sich Katja Nord und Camilla Hedrén schon aus dem Sandkasten kennen, aber ihre musikalische Karriere haben sie bereits 1985 zusammen begonnen. Da waren sie beide 18 Jahre alt, teilten die gleichen Interessen und dazu gehörte vor allem das Singen. Bald teilten sie sich auch eine gemeinsame Wohnung und gründeten eine Girls Band, Mama Dopiulos, sangen nebenbei noch in verschiedenen anderen Gruppen und streiften dabei höchst unterschiedliche musikalische Stile wie Reggae, Soul, Rock und Pop. Auf dem Album „Jag är Du" des schwedischen Musikers Thomas Di Leva gaben sie dann ihr Studiodebüt.


Ihre erste eigene CD „Trollpackan" produzierten sie 1994 – eine CD für junge und ältere Menschen wie sie damals betonten. Tatsächlich ging es Katja und Camilla, inzwischen junge Mütter, darum, „ernstzunehmende Kindermusik" zu produzieren. Denn daran fehlte es ihrer Meinung nach auf dem Musikmarkt. „Trollpackan" stieß auch sogleich auf großes Interesse, selbst bei namenhaften Plattenfirmen. Trotzdem konzentrierten sich die Sängerinnen schon zwei Jahre später auf ihre ABBA-Cover Band, die sie „Waterloo" nannten.


„Wir beide mochten ABBA schon 1974, als sie mit ,Waterloo´ den Eurovision Song Contest in Brighton gewannen", erzählt Katja. „Als wir dann 22 Jahre später die Band Waterloo gründeten, schwappte gerade eine Siebzigerjahre-Welle über Schweden, na wahrscheinlich über die ganz Welt. So dachten Camilla und ich – sie ist blond, ich dunkelhaarig – hey, wir haben doch was gemeinsam mit Agnetha und Frida, sogar im Look." Ohne Mühen bekamen sie die Erlaubnis für ihre Idee von Benny und Björns Produktionsfirma und so rekrutierten sie zehn Musiker für Waterloo.

Ihr Look allein hätte den beiden jungen Frauen ganz sicher nicht das OK der ABBA-Musiker beschert. Ihre Stimmen, die Stimmfärbungen und der Zusammenklang gaben den Ausschlag, denn all das kam dem Original schon in der Anlage sehr nahe.

„Als ich ein Kind war und ABBA zum ersten Mal hörte, war es so, dass ich mich mit Frida identifizierte weil sie dunkles Haar hatte. Als Kind willst du dich eben immer mit Erwachsenen identifizieren", erinnert sich Katja. Camilla ist es mit Agnetha ähnlich ergangen. Also begann man die Vorbilder zu kopieren. „Wir waren erst 10 Jahre alt, ein perfektes Alter für Imitationen, wie zum Beispiel ihre Art Englisch auszusprechen. Wir haben das zwar nicht unser ganzes Leben gemacht, aber als wir dann professionell damit begannen, konnten wir darauf zurückgreifen." Und Camilla ergänzt: „Wir hatten das Glück, dass wir die richtigen Stimmen, die richtige Stimmanlage hatten. Als wir vor 12 Jahren mit der ABBA-Band begannen, sagten uns viele Leute, wir klängen sehr wie ABBA, wenn wir singen. Vielleicht hatten wir sie uns deshalb auch als unsere größten Idole ausgesucht, als wir noch Kinder waren. Wir hatten einfach diesen Gesangsstil."


Wahrscheinlich (oder ganz sicher) ist das das große Geheimnis, warum Waterloo und jetzt erst recht ABBA THE SHOW so erfolgreich und bei den Fans ganz besonders beliebt sind. Der spielerische Umgang mit der Musik in ganz jungen Jahren sorgte wohl dafür, dass Katja und Camilla all das ohne Mühe lernten, was später ihr Basisvokabular war, um perfekt in die Rollen der ABBA-Frauen zu schlüpfen. So entstand ein großer Vorteil gegenüber allen Konkurrentinnen, die sich dem Thema rein technisch und analytisch annäherten.

Auch wenn Katja und Camilla ständig von Fans und Medien bescheinigt wird, dass sie den Verlust von ABBA, seit deren Rückzug von der Bühne bestens kompensieren können, lehnen sie sich nicht entspannt zurück. Sie fühlen immer noch die Verpflichtung, sich weiter und weiter zu verbessern. „Wir arbeiten tatsächlich noch jeden Tag dran, finden immer wieder neue Dinge, das Wort sollte so betont werden, hör dir das an, wie sie das da singen… Oder wir finden neue Bewegungen in der Choreographie auf einem Video, die uns vorher gar nicht aufgefallen sind. Wir arbeiten also ständig an uns und sitzen nicht faul auf dem Sofa und glauben wir hätten es schon ganz perfekt drauf", formuliert Katja den hohen Anspruch an ABBA THE SHOW.


Wie nahe sie den Originalen sind, bestätigen ja auch die ABBA-erfahrenen Musiker Ulf Andersson und Janne Schaffer, die so manches Déjà Vu erlebten, seit sie mit Katja und Camilla auf der Bühne stehen wenn die beiden für ein paar Stunden pro Abend zu Agnetha- und Frida-Impersonators werden. „Wenn wir auf der Bühne sind, auch schon kurz bevor wir auf die Bühne gehen, dann sind wir Agnetha und Anni-Frid und versuchen schon, in ihre Rollen zu schlüpfen, ihre Persönlichkeit anzunehmen, den Charakter zu spielen", erklärt Camilla den Verwandlungsprozess. „Aber selbst wenn du auf der Bühne bist, weißt du natürlich, dass du nicht wirklich diese Person bist, aber manchmal hast du trotzdem das Gefühl, hey, jetzt bin ich wirklich gut, jetzt fühle ich mich wohl, denke, ich bewege mich exakt wie damals Agnetha und habe sie irgendwie in meinem Körper. Aber wenn wir dann nicht mehr auf der Bühne stehen, sind wir natürlich wieder Camilla und Katja". Keine der beiden Frauen leidet unter einer gespaltenen Persönlichkeit. „Wir imitieren sie zwar als Bühnenpersönlichkeiten, aber wir imitieren sie natürlich nicht als Menschen jenseits der Musik, denn ich habe auch keine Ahnung wie Frida in ihrem Privatleben ist und was sie dann tut", betont Katja. „Das einzige, was ich versuche, ist, ihrem Charakter so nahe wie möglich zu kommen wenn sie singt, tanzt und sich auf der Bühne bewegt. Damit habe ich kein Problem, auch weil ich eben weiß, dass ich niemals auf die Idee käme, auf der Straße herum zu laufen und zu glauben, ich sei Frida."


Über dieses Rollenspiel hinaus ist es ja auch und vor allem die ABBA-Musik, die Katja und Camilla nach all den Jahren, ja Jahrzehnten noch begeistert, auch wenn sie ihre Faszinationen nicht wirklich in Worte fassen können. „Es ist tatsächlich schwer zu beantworten: Wir mochten die Musik einfach immer sehr, wohl auch, weil so viel verschiedene Musik in ABBAs Sound steckt, hier ein wenig Jazz, dort eher Rock, sehr schöne Harmonien und Melodien, fast ein eigenes Genre, jedenfalls was ganz Eigenes, fast ein eigenes musikalisches Universum.", schwärmt Camilla. Und diesem Phänomen haben sie sich verpflichtet. Keine Zeit also, für weitere, eigene Projekte, ob Kinder- oder Erwachsenenplatten. „Da wir nicht nur die Sängerinnen, sondern auch für die Band verantwortlich sind, gibt es da auch eine Menge Arbeit drum herum zu tun. Und auch am Computersitzen wir viel, denn wir entscheiden, wie die Show aussehen soll", beschreibt Katja den Arbeitsalltag abseits der Tourneen. „Wir produzieren die Show ja auch mit, sind Co-Producers, entsprechend viel haben wir zu tun mit den Manuskripten, den Kostümen, kümmern uns um die Musik, die Proben, welche Songs wir singen sollen. Das nimmt also viel von unserer Zeit in Anspruch wenn wir zu Hause in Schweden und nicht gerade auf Tournee sind", ergänzt Camilla. „Wir wissen, dass viele Menschen möchten, dass wir einmal beim Eurovision Song Contest mitmachen. Und vielleicht finden wir eines Tages einen wirklich guten Song, den wir dort singen können. Vielleicht aber eben auch nicht, wir wissen es nicht."


Matthew Freeman – musikalischer Leiter


Matthew Freeman hat die musikalische Gesamtleitung von „ABBA – The Show" inne und führt als Dirigent und Moderator durch die zweistündige Show. Er leitete das Londoner National Symphony Orchestra bereits während der gemeinsamen Auftritte mit "The Rat Pack" im Blenheim Palace und im Barbican. In Deutschland liebt man Matthew Freemans musikalische Zeitreise ins Las Vegas der 60er Jahre mit der Show „The Rat Pack – Live from Las Vegas". Auch hier ist er für die musikalische Gesamtleitung zuständig. Außerdem verantwortete er die musikalische Koordination der DVD-Produktion zu "The Rat Pack – Live from Las Vegas".

Freeman dirigierte und arrangierte neben dem Royal Philharmonic Orchestra viele andere große renommierte Orchester wie das BBC Concert Orchestra, das Dänische Radio Orchester, das Sonderjyllands Symfoniorkester, und das NRK Oslo. Auch bei zahlreichen CD-Aufnahmen war Freeman als Dirigent und Arrangeur tätig, unter anderen für Julia McKenzie, Millicent Martin, Lorna Luft und für die Gala der Decca Music Group zum 100sten Geburtstag der Queen Mum. Zudem war er musikalischer Leiter der Auftritte von Mary O`Hara in der Carnegie Hall und im Sydney Opera House sowie ihrer 16teiligen TV Serie mit dem City of London Symphonie Orchester.

Auf Tournee leitete Freeman die Orchester für Frankie Vaughan, Michael Crawford, Antony Newland und Shirley Bassey. Auch bei deren CD Aufnahmen war er der musikalische Leiter genauso wie für die Royal Variety Performance. In Londons berühmten Theaterviertel West End arbeitete Matthew für "Personals" im Globe Theatre, für "Zip" im Duchess, für "Nine" im Donmar Warehouse und für die Europa Premiere von "Lucky Stiff" im Bridewell sowie für den 4jährigen Run der bereits oben erwähnten Show „The Rat Pack – Live from Las Vegas".

Freeman schuf und spielte die Klaviermusik für die "Amadeus"-Produktion von Sir Peter Hall im Old Vic Theater, dem im Londoner West End gelegenen Theater von Schauspieler Kevin Spacy. Dem Kino ist Freeman auch kein Unbekannter: er coachte die Gesangsrollen von Drew Barrymore, Elizabeth Shue und Keanu Reeves.



Ulf Andersson – Saxophonist


Wenn man Ulf Andersson fragt, warum man zu einem Konzert von „ABBA -The Show" kommen soll, fragt er verschmitzt zurück: „Warum nicht?". Aber ernsthaft: Andersson, in den Siebzigerjahren einer der angesagtesten Saxophonisten in Stockholm und vor allem die erste Wahl von Björn und Benny, ist Fan der Musik von ABBA seit der ersten Stunde. Anfangs war auch er „nur ein Mietmusiker", der seinen Part zum Gelingen des ABBA-Sounds beitragen sollte. „Wir Musiker wussten natürlich, dass alle Vier großartige Sänger waren, die schon Erfolge gefeiert hatten in Schweden und Europa. Als ich dann Teil davon wurde im Studio und auch auf der Bühne, wusste, ja spürte ich, das wird etwas ganz Besonderes. Heute wissen wir das alle.", erzählt Andersson, der auf unzähligen ABBA-Alben zu hören ist und zu dessen markantesten Soli das in der Aufnahme des Songs „I do I do I do..." gehört.

Möchte man von ihm erfahren, was das ganz Spezielle am ABBA-Sound ist, so ist das selbst für ihn, der so nah dran war am Original, nicht leicht zu beantworten. „Der Spirit steckt schon in der Musik selber, hat auch mit ihrem Sound zu tun, mit der Art der Aufnahme im Studio", vermutet er. „Aber auch das, was wir als Musiker beitragen konnten, sorgte dafür, dass der ganze Background für den Gesang auffälliger war als das normalerweise üblich war in den Siebzigern, die Band und das Orchester viel lebendiger als üblich klangen. Das Meiste spielten wir auch als Band im Studio ein, deshalb hatte das auch einen Livesound. Es waren phantastisch gute Stücke mit guten Texten – was soll ich mehr dazu sagen?!"

Von daher war es für Ulf Andersson eine leichte Entscheidung, als der Produzent der Show, Kenneth Svoldgaard, ihn fragte, ob er bei ABBA THE SHOW dabei sein wolle. Er sagte zu und seitdem gehört er seit Jahren zum erfolgreichen ABBA-Revival. „Er suchte Original-Musiker, die damals bei ABBA dabei waren. Als wir dann begannen zu proben, fand ich das sehr spannend und seitdem war ich bei fast allen Tourneen dabei". Natürlich bringen Andersson und Gitarrist Janne Schaffer ein Plus an Authentizität in den Sound von ABBA THE SHOW ein. „Klar haben wir die Fähigkeit, den jüngeren Musikern, mit denen wir spielen, zu sagen, wie wir das damals gemacht haben", beschreibt der Saxophonist seine Rolle bei ABBA THE SHOW: „Wir können korrigierend eingreifen was Tempi, Spielstil und Arrangements betrifft. So können wir die Musik dem noch näher bringen wie sie ursprünglich war. Aber das sind alles sehr talentierte Musiker in der Band, die sich die Originale anhören und eigentlich wissen, was sie spielen müssen. Wir sind nur hier und da eine kleine Korrekturinstanz."


Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es natürlich, Tribut an die Original-Band, an ABBA zu sein. „Es gab ja höchst unterschiedliche Versionen von ABBA-Songs in den letzten Jahrzehnten", so Andersson, „aber zu interpretieren war nicht unsere Intention. Unsere Ambition war es vor allem, so ähnlich wie irgendwie möglich zu klingen." Und wie gut das funktioniert, diese in den Medien oft als „perfekte Illusion" gelobten Auftritte, hat Ulf am eigenen Leib erfahren. Denn oft hat er selbst – wie auch das Publikum – die Konzerte als echte Zeitreise empfunden. „Oh ja, das ist tatsächlich so. Am Anfang hatte ich wirklich dieses Déjà vu-Gefühl, als ich die Musiker auf der Bühne sah, den Klang hörte. Sie sehen den Originalen auch so ähnlich und sie haben natürlich die richtige Bühnenkleidung. Manchmal ist es tatsächlich wieder wie mit ABBA auf der Bühne zu sein."


Natürlich hat auch er sich Gedanken darüber gemacht, warum ABBA THE SHOW so erfolgreich durch die ganze Welt tourt. Treibt die schiere Nostalgie die Menschen zu den Shows oder liegt es an der zeitlosen Qualität der ABBA-Songs, die – ähnlich wie bei Beatles-Hits – einfach die Jahrzehnte überdauern und immer wieder neu das Ohr der Zuhörer erreichen und die Menschen begeistern? „Irgendwie natürlich beides", ist Andersson sicher, „und ohne Zweifel haben die Lieder eine zeitlose Qualität. Dazu kommt ein sehr solides Songwriting, ein hoher Qualitätsstandard bei der Musik, aber auch bei der Performance. Ganz sicher denken viele Leute gerne auch mal 30 Jahre zurück, als sie noch jung waren und erinnern sich, was sie taten als sie die Songs zum ersten Mal hörten. Deshalb kommen sie heute noch und lieben es, ABBA THE SHOW zu erleben, singen mit und haben eine gute Zeit. That´s it!"

Dass sie ihr Publikum überzeugen können, wissen alle, die bei ABBA THE SHOW dabei sind. Aber selbst Benny Andersson weiß seine Musik bei seinem Ex-Saxophonisten und der ganzen Crew in guten Händen. „Ich habe ihn zufällig vor ein paar Jahren bei einer Party getroffen. Natürlich habe ich ihn gefragt, ob er ABBA THE SHOW mag. Ja, es ist wirklich gut, meinte er. Er schien happy damit zu sein. Dabei befürchtete ich schon er könne es nicht mögen."



Janne Schaffer – Gitarrist

Janne Erik Tage Schaffer (*24. September 1945 in Stockholm) ist ein schwedischer Komponist und Gitarrist. Bekannt geworden ist Schaffer vor allem als Studiomusiker bei ABBA, spielte aber auch mit Bob Marley, Johnny Nash und anderen.

Der erste Song, den Janne Schaffer mit ABBA aufgenommen hat, hieß „People Need Love". Bis zum letzten Album von ABBA spielte er als Gitarrist ABBA-Songs ein. Der Neuzugang bei ABBA THE SHOW war zwar ständig im Studio, wenn ABBA Alben produzierten, aber der Gitarrist war nie mit den Original-ABBAs auf Tournee. „Ich begann meine eigene Karriere 1973, als ich mein erstes eigenen Album aufgenommen habe, das in Schweden Nr. 1 wurde", erzählt Schaffer. „Das lief parallel mit der ersten ABBA-Produktion, deshalb hatte ich unglücklicherweise keine Zeit mit ABBA zu touren. Ich musste mich ja auf etwas konzentrieren, also entschied ich mich damals für meine eigene Karriere. Aber ich habe immer weiter Aufnahmen mit ihnen gemacht." So spielte der Musiker auf 47 Stücken von ABBA und war auch – wie vorher schon u.a. bei „Mamma Mia", „ Knowing Me Knowing You", „Super Trooper", „Thank You For The Music" – bei den letzten Studioaufnahmen „Cassandra" und „Under Attack" dabei.

Janne Schaffer ist wohl wie kein zweiter Musiker mit der Karriere der ABBA-Musiker verbunden. „Ich war ja schon in den Sechzigern Musiker und Björn und Benny spielten auch in anderen Gruppen. Dadurch kannten wir uns auch schon. Meine Gruppe damals war nicht so erfolgreich wie zum Beispiel die Hep Stars bei der Benny spielte." Auch auf den frühen Platten von Agnetha spielte Schaffer schon Gitarre. Da machte sie noch Schlager. Auch mit Anni-Frid arbeitete er schon vor ABBA. Und das 1969 veröffentlichte Album seiner Band Opus III wurde von Björn and Benny produziert, während Anni-Frid und Agneta die Backing Vocals übernahmen. Da war ABBA – noch ohne Namen – tatsächlich noch im Experimentierstadium. Und selbst als ABBA als Band Gestalt annahm, wurden auf den ersten zwei, drei Alben viel experimentiert was man – so Schaffer – auch jederzeit heraushören kann und was ihm und den anderen beteiligten Musikern viel Spaß bereitete.


„Ganz am Anfang war das alles sehr locker und lässig und ich hatte viele Ideen und Vorschläge für Intros und einige Gitarren- und Basslinien z.B. beim Refrain von ,Waterloo´. Aber nach einer Weile, als wir dann zu ,I Had A Dream` kamen und ,Voulez-vous´ – gab es ganz klare Vorstellungen von Benny, wie die Arrangements zu sein hatten, also gab es dann für uns auch nicht mehr die Freiheit wie ganz zu Anfang", erinnert sich der Gitarrist an die Entwicklung in der Zusammenarbeit mit ABBA.

„Etwas wie ABBA wird es nicht wieder geben, weil sie schon etwas total Neues waren, ihre Musik und auch Stig Anderssons großartiges Management, welches einen großen Anteil am Erfolg hatte", entdeckt Schaffer immer wieder den anhaltenden Einfluss der typischen ABBA-Handschrift, wenn es um den schwedischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest geht und junge schwedische Musiker und Produktionsteams nur allzu gerne den Erfolg von „Waterloo" wiederholen möchten. Schaffer sieht da allerdings wenig Erfolgschancen, obwohl er gleichzeitig einen hohen Qualitätsstandard in der schwedischen Musik, auch gerade im Folk und Jazz erkennt und natürlich mit Stolz den Erfolg solcher Musiker wie den kürzlich tragisch ums Leben gekommenen Jazzpianisten Esbjörn Svensson registriert. „Aber auch die ABBA-Musik selber wird noch einmal eine ,Spritze´ erfahren durch den ,Mamma Mia´-Film mit Meryl Streep und Pierce Brosnan. Neue Generationen werden die Musik so kennen lernen", ist Schaffer sich sicher.


Als ABBA THE SHOW Gitarrist Schaffer 2007 fragte, ob er einen Part übernehmen wolle, war es das erste Mal seit seinen letzten Plattenaufnahmen mit ABBA, dass er deren Songs wieder spielte. „Als ich die Musik von ABBA THE SHOW das erste Mal hörte, war ich sehr beeindruckt von der Qualität. Vielleicht wollte ich nachholen, was ich früher nicht getan hatte – mit ABBA auf Tour gehen." Janne Schaffer ist seitdem Feuer und Flamme für das Projekt. „Es gibt ganz sicher eine Nostalgie-Bewegung auf der ganzen Welt. Es gibt Bands, die spielen Queen- oder Pink Floyd-Musik. Ich bin jedenfalls stolz, dass ich bei einer der ganz großen Bands der Popgeschichte dabei war. Und es ist schön, jetzt mit ABBA THE SHOW durch die Welt zu reisen."

Was die Karriere unter eigenem Namen betrifft, so ist Schaffer, der insgesamt 14 Soloalben aufgenommen hat, eines davon 1978 in Los Angeles mit Mitgliedern der Band Toto, zwei Grammy Awards verliehen bekam und mit der Illis Quorum-Medaille von der schwedischen Regierung geehrt wurde, auch weiterhin aktiv. So tourte er früher schon mit Björn J:son Lindh auch durch Deutschland und spielt jetzt noch regelmäßig Konzerte mit dem Musiker, dessen Flöte auch schon auf Murray Heads U.K. Nr 1. Single „One Night In Bangkok" aus Tim Rice/Benny Andersson/Björn Ulvaeus Musical „Chess" und auf dem Mike Oldfield-Album „Islands" zu hören war. Auch ein Musical nahm er auf. Und eine andere Leidenschaft ist seine Electric Banana Band (schon 1977 gegründet), die zwar nicht besonders viel auftritt, aber als eine Art schwedischer Antwort auf die Bonzo Dog Doo-Dah Band Kultstatus inne hat, allerdings nur in Schweden, denn man singt in der Muttersprache. „Die Musik ist viel arrangierter als bei Bonzo Dog Doo-Dah, mit Gitarre, großem Chor und die Texte sind auf Schwedisch und ich glaube die sind nicht wirklich ins Englische übertragbar. Das ist alles sehr spaßig." Und es ist auch Musik für Kinder, die – so gibt der Komponist unumwunden zu – was das Schreiben und Produzieren der Stücke betrifft stark von ABBA in ihren Anfangszeiten inspiriert wurde. „Auch Kinder wie mein Sohn damals waren von ABBAs Musik begeistert."

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